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 Betreff des Beitrags: Re: Hallo
BeitragVerfasst: Fr 5. Feb 2010, 19:19 
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Registriert: Fr 31. Okt 2008, 10:44
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Hallo Kerstin,

Zitat:
Also unsere Tochter kommt immer nach Hause und sagt es ist so langweilig und unser Kinderarzt hat uns dringend dazugeraten, eine Klasse zu überspringen.

Der Kinderarzt? Das ist, nun ja, ungewöhnlich. Oder hatte er schon vorher Kontakt mit der Schule aufgenommen?

Zitat:
Manchmal bruacht sie ewig für die Hausaufgaben, da rechnet sie totalen Mist (das wir selber nicht mehr wissen, ob sie es kann oder nicht) und wenn sie dann eine Lernstandskontrolle schreibt ist die die schnellste in der Klasse.

Routineaufgaben mag sie nicht und trödelt, gibt sich keine große Mühe. Herausforderungen motivieren sie.

Zitat:
Sie sagt, sie hört eigentlich gar nicht mehr zu, kriegt aber trotzdem alles mit.

In der GS meist kein Problem. Später klappt das leider nicht mehr so gut.

Zitat:
Nachdem der Arzt uns empfohlen hat, sie überspringen zu lassen haben wir sie gefragt, obsie denn wollte und seitdem will sie nur noch in die 3.Klasse und lernt schon fleißíg

Ihr habt gleich eure Tochter gefragt? Und die Schule?

Zitat:
Nachdem das alles eine sehr kurzfristige Entscheidung war, geht jetzt alles ziemlich schnell.

Wer hat denn entschieden?

Zitat:
Sie müsste zum Halbjahr springen (in Bayern ist das nächste Woche), wurde jetzt noch einmal von der Schulpsychologin mit dem HAWIK getestet und das Ergebnis bzw. Empfehlung kriegen wir nächste Woche.

Das heißt, die Psychologin entscheidet bzw. empfiehlt anhand eines IQ-Tests?
Die Schule hält sich da raus bzw. nickt das dann ab, die KL der jetzigen und der höheren Klasse richten sich da ganz nach dem Kinderarzt, eurer Tochter und der Schulpsychologin?

Ich würde mir vorher sehr genau ansehen, bei wem mein Kind "landen" würde - weder der Arzt noch die Schulpsychologin müssen mit den Folgen des Sprungs klarkommen, sondern nur eure Tochter und ihr.

Leider ist es nicht sicher, ob eure Tochter den Stoff der 3. Klasse auf Dauer so motivierend findet, dass sie dort zuhört und ihre Routineaufgaben zügig erledigt. Sie wird, nachdem der Reiz des Neuen verflogen ist, sehr rasch merken, dass auch in der höheren Klasse vieles wiederholt und geübt wird, was ein schlaues Kind "auf Anhieb" versteht - das Lerntempo ist ja nicht schneller, die Drittklässler sind nur im Stoff (etwas) weiter. Bei manchen Kindern tritt die Langeweile sehr bald wieder auf, obwohl gleichzeitig noch "Lücken" bestehen (z.B. kleines 1x1 nicht schnell genug können, da das Üben soo langweilig ist).

Was meint denn die Schule zu eurer Tochter? Würden die den Sprungversuch empfehlen, unabhängig vom Ergebnis des IQ-Tests?

LG
aspiema


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