schlaumeier hat geschrieben:
Verstellen tut sie sich auf jeden Fall, um nicht aufzufallen. Sie versucht immer, sich den anderen Mädels anzupassen und mit ihnen Puppen oder was die halt wollen und sie will aber immer Brettspiele machen, die die anderen nicht spielen wollen. Und irgendwann hält sie es nicht mehr aus und dann gibt es immer Streit.
Das würde ich jetzt nicht zu hoch hängen. In diesem Alter ist das "wer-bestimmt-was-gespielt-wird-Gezicke" eigentlich normal. Die Clique meiner Tochter ist damit gerade durch. Streitereien sind doch auch schnell vergessen. Und wenn nicht? Tja, dann muß man sich halt ein bißchen verbiegen, um die Sache wieder ins Lot zu rücken.
Es macht wenig Sinn, wenn wir Eltern versuchen, jegliche Streitereine aus dem Leben unserer Kinder zu verbannen. Schließlich wollen wir ja, daß sie die Hürden des Lebens meistern können. Und dazu zählt auch Konfliktfähigkeit.
Ich würde einfach mal ganz unterschiedliche Kinder (Jungs und Mädchen) einladen. Da ist bestimmt auch ein Brettspielfan dabei. Meine Tochter macht das auch so. Brunhilde für Barbie, Siegfried für mittelalterliche Bauernmärkte im Garten, usw...........